Visits der Vz-Netzwerke nach IVW

Neue Zahlen der IVW zu den Vz-Netzwerken – Januar 2012

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Ich hatte Euch ja versprochen, die Grafik zum Verlauf der Visits auf den Seiten der Vz-Netzwerke, weiterhin zu aktualisieren. Seit heute gibt es nun die Zahlen zum Januar 2012.

Die Visits sind weiter gesunken, allerdings nicht weiterhin so stark, wie in den letzten Monaten. Wenn man es so will ist der Januar sogar positiv gelaufen: Die Visits sind seit Februar/März 2011 prozentual nie so wenig stark gesunken, wie vom Dezember 2011 zum Januar 2012. Und auch das Sterben der Vz-Netzwerke scheint sich ein wenig hinauszuzögern.

Legt man im Moment eine Gerade über die Balken vom Mai 2010 zum Januar 2012, würden die Berliner erst im Mai 2012 ohne Besucher da stehen. Allerdings bleibt abzuwarten, ob dieser Trend sich fortsetzt. Vom Dezember 2010 zum Januar 2011 sind die Visits auch nur um 3,83% zurück gegangen. Dafür sind die Vz-Netzwerke im Februar dann aber mit 17,82% sehr stark eingebrochen. Aber warten wir ab, immerhin hat der Februar dieses Jahr ja einen Tag mehr, als noch letztes Jahr. 🙂



Hier jetzt also die Grafik, die gerne weiter verbreitet werden darf:

Visits der Vz-Netzwerke nach IVW

Wie sieht es bei Euch aus? Habt Ihr noch einen Account in einem der Vz-Netzwerke oder seid Ihr schon länger abgemeldet?

Autor: Nico Kirch

Ich bin Social Media Manager für den Personenverkehr der Deutschen Bahn - schreibe hier aber natürlich privat! Außerdem organisiere ich den Twittwoch Rhein-Main mit. Ich schreibe auch noch auf meinem Blog Social Media & Kommunikation (nicht nur) im Rhein-Main Gebiet. Mehr Informationen über mich findet Ihr auf der Autoren-Seite. Ihr findet mich auch auf Facebook, Twitter, Google+, und Xing.

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5 Kommentare

  1. man sollte ja dazu sagen, dass 72 Mio immer noch das 3,5fache der XING-Visits ist – Tod sind die vz und wkw lange noch nicht, lokalisten vielleicht schon eher. rote balken sind halt schnell gemalt, aber viel interessanter ist doch, was tatsächlich passieren wird. anscheinend flacht die kurve ja immer mehr ab, die vznetzwerke scheinen sich im bereich von 60-70 millionen visits stabilisieren zu können, zumindestens wenn es im nächsten quartal keinen neuerlichen einbruch geben sollte. damit wären sie immer noch auf rang 10 der IVW-liste, auch wenn der hype vorbei ist, ist das eine solide basis auf der sich ein social network betreiben läßt. die frage ist: wer ist geblieben, warum, und was hat man mit den leuten vor? wenn xing mit 20 Mio Visits nicht nur profitabel sondern auch höchst erfolgreich agieren kann, läßt das doch einiges an Spielraum offen – totgesagte leben oft länger als man vermutet.

    • Hi Andreas, da hast Du Recht. Wenn man es so sieht, muss man aber auch beachten, dass die Vz-Netzwerke drei Seiten zusammen fassen. Dann relativiert sich auch der Vergleich mit Xing.
      Mir geht es auch viel eher um den Verlauf. Wenn man sich anschaut, wo die Vz-Netzwerke her kamen, sind die Zahlen aus Sicht des Betreibers besorgniserregend. Auch Xing hatte bei den Visits im letzten Jahr immer wieder Rückgänge zu verzeichnen. Im Vergleich zum Vorjahres-Monat Januar gibt es aber nur einen Rückgang von ca. 5,3 %. Bei den Vz-Netzwerken sind es hingegen ca. 78% Rückgang.

      Auch mich würde es für das Unternehmen als solches freuen, wenn es sich bei diesen Zahlen stabilisiert. Aber ob das so kommen wird ist für mich sehr fraglich. Auch letztes Jahr gab es von Dez. 2010 zu Jan. 2011 nur einen Rückgang von 3,83%. Dafür kam im Februar dann ein Rückgang um über 17%…

      • ob freuen oder nicht, ich will keine lanze für die vznetze brechen. aber über all die relativen zahlen, und die veränderungen der relativen zahlen (2. ableitung) darf man nicht vergessen, dass es auch absolute zahlen gibt. es wird ja immer gerne viel über abwesende nutzer geredet, aber relevanter für das unternehmen sind die anwesenden. nicht alle menschen haben anscheinend die gleiche nutzung von social networks im sinn wie diejenigen zum qualitativ hochwertigeren facebook abgewandert sind. ich weiss, das ist ein blog über statistiken, aber statistik ist nunmal kein guter weg um das verhalten von menschenmassen vorherzusagen – das funktioniert nur in sehr speziellen umgebungen mit wenigen variablen.

  2. Ich finde die rote Linie inzwischen populistisch. Den Text übrigens auch. Seit April 2011 ist ganz klar eine Kurve zu erkennen und keine Linie. Natürlich sieht es weiterhin danach aus, dass die VZ-Netzwerke eher ein auslaufendes Modell sind, allerdings könnte dieses Auslaufen wirklich länger dauern. Vor allem, wenn man die Kurve ernst nimmt.

    Ich stimme Andreas Beer zu, wenn er darauf hinweist, dass es um die aktiven Mitglieder geht, die das Unternehmen für sein Geschäftsmodell auswerten muss. Den Hinweis auf Xing finde ich eher irrelevant. Das ist wie Äpfel mit Hirsebrei vergleichen – es bringt einfach keine Punkte. Das Business-Netzwerk funktioniert im B2B-Segment, VZ im B2C-Bereich. Das sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe.

    Ich bin gespannt, wo das bei den VZ-Netzwerken hinführt. Ob das Ende wirklich in Kürze eingeläutet wird oder ob man diesen harten Nutzerkern auf neue Art und Weise monetarisieren kann.

  3. Auf http://webseitenrestlaufzeiten.wordpress.com/ wird diese lineare Logik 1. für alle von der IVW gemessenen (Basis: Visits = Besuche) und 2. auch für AGOF-Angebote (Basis: Unique User = Besucher) ausgewiesen. Auf Besucher-Basis hat VZ noch eine etwas längere Restlaufzeit als auf Besuche-Basis. Zudem sieht man, dass natürlich auch weitere Social Networks betroffen sind, daneben aber auch Preisvergleichsportale sowie einige namhafte, große Web-Portale.

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